Synergien durch doppelte Landnutzung.

Technische Synergien

Eine Symbiose zwischen Photovoltaik und Landwirtschaft schafft auf beiden Seiten Vorteile.

Auch aus rein technischer Sicht ist eine Platzierung von Solarpanelen über landwirtschaftlich genutzten Flächen sinnvoll, denn die Vegetation unter den PV-Modulen kann die Stromproduktion einer Agri-PV-Anlage steigern.

PV-Module profitieren von Mikroklima

PV-Module reagieren sehr empfindlich auf Hitze.

Überschreitet die Umgebungstemperatur 25 °C, sinkt der Wirkungsgrad üblicher Photovoltaikmodule.

Somit haben durch den Klimawandel erhöhte Durchschnittstemperaturen sowie extreme Hitzesommer einen negativen Effekt auf die Menge des erzeugten Solarstroms.

Aktuelle Studien zeigen, dass PV-Module in einer Agri-PV-Anlage sich deutlich weniger erhitzen als Module in einer herkömmlichen Freiflächenanlage. Die Pflanzen unter der Anlage verdunsten Wasser und erzeugen ein Mikroklima, das die Modulrückseiten kühlt.

PV-Module erzeugen Energie auf der Vorder- und Rückseite

Eine weitere Synergie zwischen PV-Technologie und Landwirtschaft zeigt sich beim Einsatz bifazialer Module.

Dieser spezielle Modultyp erlaubt es, Solarstrom auf der Vorder- sowie auf der Rückseite der Module zu erzeugen, wodurch sie höhere Energieerträge als in herkömmliches PV-Modulen erzeugen.

Dabei gilt, je höher und je weiter auseinander bifaziale Module installiert sind, desto mehr Licht kann die Rückseite erreichen.